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MIMEsweeper for SMTP ist ein kompletter SMTP Server, der idealerweise vor den eigentlichen Mailserver im Unternehmen platziert wird. Hierdurch wird der interne Mailserver gleichzeitig vor direkten Zugriffen aus/zum Internet geschützt, und kann somit leicht im internen - nicht zugänglichen - Netzwerk stehen.
Der MIMEsweeper ist darüber hinaus sozusagen ein Gerüst, in das alle möglichen Arten von Filtern und Virenscannern eingebaut werden können. Seine 3 Stufige Architektur (Receiver Service, Delivery Service und Security Service) zerlegt ein- und ausgehende Nachrichten in ihre Bestandteile und leitet diese gemäss der Konfiguration an die einzelnen Scanning-Engines weiter, wo die eigentliche Prüfung des Inhaltes stattfindet. Ist eine Mail "sauber" wird sie zugestellt.
Wird eine Gefahr (z.B. ein Virus) erkannt, empfiehlt es sich die Mails in ein Quarantäne Verzeichnis zu verschieben und die betroffenen Mitarbeiter im Unternehmen zu benachrichtigen. Diese Benachrichtigungen können für jeden denkbaren Vorfall individuell zusammengestellt werden - Ein Feature, das keine andere uns bekannte Software in dieser Weise bietet.
Da in den letzten Monaten die Gefahr durch Viren in E-Mails zwar nicht abgenommen hat, aber dennoch mittlerweile kontrollierbar ist - wenn man die richtigen Mechanismen einbaut - liegt ein weiterer wichtiger Aspekt auf der Erkennung von SPAM.
SPAM ist die grosse Herausforderung an die E-Mail Kommunikationssysteme von heute. In großen Unternehmen ist die Anzahl der SPAM Mails häufig bereits größer, als die der tatsächlichen Mails. (Wir betreuen eine Installation, bei der täglich etwa 100.000 SPAM Mails identifiziert werden.)
Der MAILsweeper läuft ebenfalls unter Windows 2000. Der Server muss nicht Mitglied einer Domain sein und kann damit problemlos in einer DMZ platziert werden.
Die Performance des Servers ist nicht so kritisch, da E-Mail ja kein interaktives Medium ist. Es spielt in der Regel keine Rolle, ob eine Mail sofort oder erst nach kurzer Zeit beim Empfänger landet. Mit einem modernen Server und bei normalem E-Mail traffic sind trotzdem kaum Verzögerungen bemerkbar. Werden regelmässig sehr grosse Mails mit stark komprimierten Inhalten (z.B. Source Code, Datenbankinhalte etc.) verschickt, sollte der Server aber über genügend RAM verfügen, da der MAILsweeper die einzelnen Bestandteile der Mail entpacken muss, um sie den Scannern zuzuführen. Mit einem Pentium IV ab 2GHz mit 512MB RAM und Windows 2000 sind auch in einem größeren Netzwerk keine Probleme zu erwarten.
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